Feiern zum 30. Jahrestag der Grenzöffnung in Marienborn

Der ehemalige Grenzübergang Marienborn ist Gedenkstätte und Symbol der deutschen Teilung

Am ehemals größten innerdeutschen Grenzübergang Marienborn wurde am Samstag, den 9. November mit einem ganztägigen Festival an die Grenzöffnung vor 30 Jahren gedacht.

1985 passierten fast 4,5 Millionen Fahrzeuge den Grenzübergang, täglich wurden durchschnittlich 12.320 abgefertigt. Rund 1.000 Menschen leisteten auf dem rund 35 Hektar großen Gelände zu DDR-Zeiten ihren Dienst. 1996 wurde das Gelände an der Autobahn 2 zur Gedenkstätte.

Im Zuge des Jubiläum erfuhr das Außengelände der Gedenkstätte ein erneuertes Gesicht – in den vergangenen Wochen entstand so ein neues Besucherleitsystem, das die Orientierung erleichtern soll. Begehbare Zeitschleusen wurden aufgestellt, in denen die Bedeutung des Ortes auf den Punkt gebracht wird. Auch neue Infostelen wurden installiert. Zudem sind neue Bereiche des ehemaligen Grenzübergangs zugänglich, etwa die Wechselstube, in der Westdeutsche zum Geldtausch gezwungen wurden.

Wir durften unseren Teil zur Umgestaltung beitragen und so stammen die Zeitschleusen zu großen Teilen aus unserem Werk in Beutha.

Ministerpräsident Weil, Ministerin Grütters, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff und Landtagspräsidentin Brakebusch eröffnen das Informationssystem am Samstag feierlich.

Weitere Informationen und Bilder:

https://www.volksstimme.de/…/events-sachsen-anhalt-feiert-t…

https://www.ndr.de/…/Tausende-feiern-Tag-der-Grenzoeffnung-…

https://gedenkstaette-marienborn.sachsen-anhalt.de/startse…/