Renate Brunner besucht ihre ehemalige Wirkungsstätte
1956 begann Renate Brunner als erster kaufmännischer Lehrling ihre Ausbildung im Schilderwerk Beutha. Am 23. Oktober 2026 kehrte sie anlässlich ihres bevorstehenden 85. Geburtstags an ihre frühere Wirkungsstätte zurück. Bei einer Werksbesichtigung ließ sie Erinnerungen aufleben und entdeckte, wie sich das Unternehmen in den vergangenen sieben Jahrzehnten verändert hat.

Eine Ausbildung, die in Erinnerung bleibt
Als Renate Brunner 1956 ihre kaufmännische Ausbildung im Schilderwerk Beutha begann, beschäftigte das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter. Die meisten von ihnen stammten direkt aus Beutha. Entsprechend familiär war die Atmosphäre, an die sie sich bis heute gern zurückerinnert.
Als erster kaufmännischer Lehrling erhielt sie eine vielseitige Ausbildung. Zwischen 1956 und 1959 lernte sie sämtliche Abteilungen kennen und durfte dort selbst mitarbeiten. So gewann sie umfassende Einblicke in die betrieblichen Abläufe und die unterschiedlichen Aufgabenbereiche des Schilderwerks.
Nach ihrem Ausbildungsabschluss blieb sie dem Unternehmen weitere zwei Jahre als Finanzbuchhalterin erhalten. Später zog sie gemeinsam mit ihrem Ehemann nach Zwickau, wo dieser als Bergmann im Steinkohlenbergbau arbeitete.
Die Erinnerungen an ihre Ausbildungszeit und die Menschen, mit denen sie damals zusammenarbeitete, haben sie über all die Jahre begleitet.
Zurück an den Ort ihrer Ausbildung
Bei einer persönlichen Werksführung erhielt sie Einblicke in die heutige Produktion und die verschiedenen Unternehmensbereiche.
Besonders beeindruckt zeigte sie sich von der Entwicklung des Standorts. Das Schilderwerk ist seit ihrer Ausbildungszeit deutlich gewachsen und hat sich umfassend modernisiert. Auch das Werksgelände hat sich verändert: Sanierte historische Gebäude stehen heute neben neuen Gebäuden und Produktionsbereichen.
Für Renate Brunner bot der Rundgang die Gelegenheit, Bekanntes wiederzuentdecken und gleichzeitig zu erleben, wie sich ihre frühere Arbeitsstätte weiterentwickelt hat.


Ein vertrauter Schreibtisch und viele Erinnerungen
Einer der bewegendsten Momente des Besuchs war die Rückkehr an ihren damaligen Arbeitsplatz. Renate Brunner durfte noch einmal an „ihrem Schreibtisch“ Platz nehmen – eine kleine Geste, die viele Erinnerungen an ihre Zeit im Schilderwerk wachrief.
Auch die Begegnungen mit den heutigen Mitarbeitern machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis. Sowohl im Büro als auch in der Produktion wurde sie freundlich empfangen.
Besonders Herr Liebscher nahm sich Zeit, um ihr bei einem abwechslungsreichen Rundgang die verschiedenen Bereiche des Werks zu zeigen. Dabei wurden zahlreiche Erinnerungen an ihre frühere Tätigkeit wieder lebendig.
Wie viel ihr dieser Besuch bedeutete, brachte ihre Familie anschließend zum Ausdruck: Für Renate Brunner war es ein unvergesslicher Tag, der ihre Erinnerungen an die Ausbildungszeit wieder aufleben ließ.
70 Jahre Unternehmensgeschichte – und eine persönliche Verbindung
Der Besuch von Renate Brunner zeigt, dass die Geschichte des Schilderwerks Beutha nicht nur von Gebäuden, Maschinen und Produkten geprägt wird, sondern vor allem von den Menschen, die hier gearbeitet haben.
Ihre Erinnerungen geben einen persönlichen Einblick in den Arbeitsalltag der 1950er-Jahre und machen deutlich, wie sehr sich das Unternehmen seither verändert hat.
Wir bedanken uns herzlich bei Renate Brunner für ihren Besuch, die persönlichen Einblicke und die gemeinsamen Erinnerungen. Für ihren bevorstehenden 85. Geburtstag wünschen wir ihr alles Gute und vor allem Gesundheit!
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