So wird der Herbst nicht zur Belastungsprobe
WENN LAUB ZUR RUTSCHGEFAHR WIRD.
Im Herbst fallen innerhalb weniger Wochen große Mengen Laub. Damit beginnt für Bauhöfe und kommunale Betriebe eine arbeitsintensive Zeit. Straßen, Gehwege, Plätze, Grünanlagen und öffentliche Einrichtungen müssen regelmäßig von Laub befreit werden. Besonders bei Nässe wird aus dem saisonalen Naturmaterial schnell ein Sicherheitsproblem: Feuchtes Laub macht Wege rutschig und Gullys verstopfen.
Gerade in der Hochphase der Laubsaison können kurze Wege, geeignete Sammelstellen und auf die vorhandene Technik abgestimmte Behälter den Arbeitsaufwand erheblich beeinflussen.
Warum Laub für Kommunen zur Herausforderung wird
VIEL VOLUMEN, VIEL GEWICHT, HOHER AUFWAND.
Ein einzelner Laubhaufen wirkt überschaubar. Über ein gesamtes Gemeinde- oder Stadtgebiet betrachtet kommen während der Laubsaison jedoch erhebliche Mengen zusammen. Gleichzeitig muss vielerorts immer wieder gereinigt werden – denn kaum ist eine Fläche frei, fällt neues Laub nach.
Besonders nasses Laub wird dabei schnell zur Herausforderung: Es verdichtet sich, wird schwerer und kann auf Straßen und Gehwegen zur Rutschgefahr werden. Bleibt es liegen, können zudem Abläufe und Gullys verstopfen.
Für Bauhöfe entsteht daraus eine doppelte Aufgabe: Verkehrsflächen müssen sicher und funktionsfähig bleiben, während große Laubmengen möglichst effizient bewältigt werden müssen. Das bedeutet sammeln, Sammelpunkte anfahren, zwischenlagern, abtransportieren und Flächen regelmäßig kontrollieren.
Je häufiger das gesammelte Laub dabei umgeladen oder bewegt werden muss, desto mehr Arbeitszeit wird gebunden.
Genau deshalb sollte die Sammellösung auf die vorhandenen Arbeitsabläufe und die eingesetzte Technik abgestimmt sein.
Laubsammelstellen als kommunaler Service
WIE DIE STADT WARSTEIN BÜRGER UND BETRIEB ZUSAMMENBRINGT.
Wie sich die Laubsammlung im Stadtgebiet organisieren lässt, zeigt die Stadt Warstein. Bereits seit 2020 stellt der städtische Betriebshof während der Laubsaison an verschiedenen Standorten Laubkörbe auf. Anwohnerinnen und Anwohner können dort größere Mengen herabgefallenen Laubs von Straßenbäumen sammeln.
Das schafft zentrale Sammelpunkte und erleichtert die Entsorgung dort, wo auch Bürgerinnen und Bürger für die Beseitigung von Laub zuständig sind. Gleichzeitig lassen sich die Sammelstellen in die regelmäßigen Abläufe des Betriebshofs integrieren. Die Standorte und der jeweilige Zeitraum werden von der Stadt öffentlich bekannt gegeben.
Nach Angaben der Stadt wird das Angebot von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen. Entscheidend für einen reibungslosen Ablauf ist jedoch, dass in den Körben tatsächlich nur das vorgesehene Straßenlaub landet. Fremdmüll, Grünschnitt oder andere Fehlbefüllungen verursachen zusätzlichen Aufwand und Kosten.
Wie die Sammelstelle geleert und das Laub weitertransportiert wird, hängt wiederum von den vorhandenen Arbeitsabläufen und der eingesetzten Technik ab.
Von der Sammelstelle zur passenden Lösung
DIE VORHANDENE AUSSTATTUNG ENTSCHEIDET MIT.
Das Beispiel Warstein zeigt: Dezentrale Sammelstellen können die Laubentsorgung sinnvoll unterstützen. Entscheidend ist jedoch, wie das gesammelte Laub anschließend geleert und abtransportiert wird.
Genau hier kommt die vorhandene Technik des Bauhofs ins Spiel. Wird das Laub vor Ort abgesaugt? Oder soll der gefüllte Behälter mit Kran oder Gabelstapler aufgenommen und weitertransportiert werden?
Die Antwort entscheidet darüber, welche Sammellösung am besten zum Arbeitsablauf passt.
Laubsauger vorhanden? Sammeln und absaugen
Für Kommunen und Bauhöfe, die mit einem Laubsauger arbeiten, bietet sich die Laubbox an. Das Laub wird dezentral gesammelt und bei der Leerung direkt aus der Box abgesaugt.
Der Vorteil für den Bauhof liegt vor allem im Ablauf: sammeln, anfahren, absaugen – statt Laub mehrfach umzuladen.

Laubbox
- erleichtert die Sammlung von Straßenlaub
- einfaches Absaugen bei der Leerung
- leicht und einfach zu handhaben
- platzsparend stapelbar
- reduziert den Einsatz von Plastiktüten
Kran oder Gabelstapler vorhanden? Sammeln und direkt transportieren
Ist ein Kran oder Gabelstapler verfügbar, kann eine Gitterbox oder Big-Bag sinnvoller sein. Hier wird das Laub nicht nur gesammelt, sondern kann in der Box zwischengelagert und anschließend gemeinsam mit dem Behälter transportiert werden.
Damit eignet sie sich besonders dort, wo Sammlung, Zwischenlagerung und Transport miteinander verbunden werden sollen.
Gitterbox
- große Laubmengen einfach sammeln
- ideal zur Zwischenlagerung
- mit Kran oder Stapler transportierbar
- robust, verzinkt und stapelbar

Big-Bag

Der Big-Bag eignet sich, wenn Laub direkt gesammelt und anschließend mit Kran oder Gabelstapler weitertransportiert werden soll. Durch den geschlossenen Boden bleibt das Material im Behälter und lässt sich gebündelt aufnehmen.
Gerade bei feuchtem Laub sollte die Zwischenlagerung jedoch möglichst kurz bleiben. Für längere Standzeiten ist daher eine gut belüftete Lösung wie die Gitterbox besser geeignet.
- gefüllt transportier- und lagerbar
- mit geeigneter Technik bewegbar
- geschlossener Boden
Wenn zwischen dem Laub plötzlich Müll liegt
FREMDMÜLL ERSCHWERT DIE LAUBENTSORGUNG.
Damit das gesammelte Laub möglichst unkompliziert weiterverarbeitet werden kann, kommt es nicht nur auf die richtige Sammellösung an. Auch der Inhalt spielt eine Rolle.
Verpackungen, Zigarettenkippen und andere Abfälle landen im Herbst schnell zwischen den Blättern. Für den Bauhof bedeutet das zusätzlichen Aufwand, denn Fremdmüll muss bei der Reinigung mit aufgenommen und anschließend vom Laub getrennt werden.
Am besten entsteht dieser zusätzliche Arbeitsschritt gar nicht erst. Ausreichende Entsorgungsmöglichkeiten an Wegen, Plätzen und anderen stark frequentierten Bereichen helfen dabei, Abfälle dort aufzufangen, wo sie entstehen.

Sammelstellen eindeutig kennzeichnen
- Fremdmüll und Grünschnitt vermeiden
- individuell für die Sammelstelle gestaltbar
- optional mit Hinweis auf Igel und andere Kleintiere
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Herbst bedeutet nicht nur Laub: Sichtbarkeit frühzeitig prüfen
SAUBERE WEGE SIND NUR EIN TEIL DER VERKEHRSSICHERHEIT IM HERBST.
Während Bauhöfe Straßen und Wege vom Laub freihalten, werden gleichzeitig die Tage kürzer. Dämmerung, Dunkelheit und wechselnde Witterung machen es umso wichtiger, dass Verkehrszeichen zuverlässig erkannt werden.
Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für den Kontrollgang: Welche Schilder sind verschlissen? Wo lässt die Reflexionsleistung nach? Und welche Verkehrszeichen sollten vor der dunklen Jahreszeit ersetzt werden?
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Gut vorbereitet durch die Laubzeit
Der Herbst stellt Kommunen gleich vor mehrere Aufgaben: Laub muss zuverlässig von Verkehrsflächen entfernt, große Mengen effizient gesammelt und abtransportiert und die Sicherheit auf Straßen und Wegen gewährleistet werden.
Wer Sammelstellen und vorhandene Technik sinnvoll aufeinander abstimmt, kann unnötige Arbeitsschritte reduzieren. Gleichzeitig lohnt sich vor der dunklen Jahreszeit der Blick auf die Beschilderung.
So wird aus einzelnen Maßnahmen ein durchdachter Ablauf für saubere und sichere Straßen und Wege.
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Häufige Fragen zur Laubentsorgung in Kommunen
Wer ist für die Beseitigung von Laub auf Straßen und Gehwegen zuständig?
Das hängt von den örtlichen Regelungen ab. Während Kommunen für die Reinigung bestimmter öffentlicher Verkehrsflächen verantwortlich sind, können Reinigungspflichten für Gehwege und andere Bereiche per Satzung auf Grundstückseigentümer übertragen werden. Deshalb sollten immer die Regelungen der jeweiligen Kommune geprüft werden.
Warum sind kommunale Laubsammelstellen sinnvoll?
Dezentrale Sammelstellen bündeln größere Laubmengen dort, wo sie anfallen. Sie können Anwohnern die Entsorgung von Straßenlaub erleichtern und gleichzeitig so organisiert werden, dass der Bauhof die gesammelten Mengen gezielt anfährt und leert.
Was darf in eine kommunale Laubsammelstelle?
Das legt die jeweilige Kommune fest. Sammelstellen sollten deshalb eindeutig gekennzeichnet werden. Hinweise wie „Nur Laub“, „Kein Fremdmüll“ oder „Kein Grünschnitt“ helfen, Fehlbefüllungen und zusätzlichen Aufwand bei der Entsorgung zu vermeiden.
Welche Sammellösung eignet sich für einen Bauhof?
Das hängt vor allem von den vorhandenen Arbeitsabläufen und der eingesetzten Technik ab. Wird das Laub vor Ort abgesaugt, bietet sich eine Laubbox an. Soll der gefüllte Behälter mit Kran oder Stapler bewegt und transportiert werden, können Gitterboxen oder Big-Bags die passendere Lösung sein.
Was ist der Unterschied zwischen Gitterbox und Big-Bag?
Die Gitterbox ist robust, wiederverwendbar und durch ihre offene Konstruktion gut belüftet. Ein Big-Bag ist eine wirtschaftliche Alternative für Sammlung und Transport. Bei feuchtem Laub sollte die Lagerdauer im geschlossenen Big-Bag jedoch möglichst kurz gehalten werden, da Feuchtigkeit schlechter entweichen kann.
Warum sollte im Herbst auch der Schilderbestand kontrolliert werden?
Kürzere Tage, Dämmerung, Dunkelheit und wechselnde Witterung erhöhen die Anforderungen an die Sichtbarkeit von Verkehrszeichen. Ein Kontrollgang vor der dunklen Jahreszeit hilft dabei, verschlissene oder schlecht erkennbare Schilder frühzeitig zu identifizieren und gegebenenfalls auszutauschen.
*Die angegebenen Preise sind nur im Aktionszeitraum 01.09. – 30.09.2026 gültig.





